Sonntag, 30. März 2014

[Rezension] Wie viel Leben passt in eine Tüte von Donna Freitas



Verlag:  Gabriel Verlag (August 2012)
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 400
Preis: 18,95 € [D]
Alter: 13 - 16 Jahre
Reihe:  Nein
Inhalt
Ein iPod mit Liedern, ein Foto mit Pfingstrosen, ein Kristallherz, Buntstifte, ein Papierstern, ein Papierdrachen. Das alles befindet sich in der schlichten braunen Papiertüte mit der Aufschrift "Roses Survival Kit", die Rose am Tag der Beerdigung ihrer Mutter findet. Es ist ein letztes Geschenk an Rose - und der Beginn einer Reise. Zögernd lässt Rose sich darauf ein. Jeder Gegenstand scheint sie dabei auf seltsame Art zu Will zu führen. Schon bald merkt sie, dass sie mehr für den zurückhaltenden Jungen empfindet. Doch dann geschieht etwas, dass Roses und Wills aufkeimendes Glück tief erschüttert. Ob ihre Mutter ihr auch für diese Situation etwas hinterlassen hat?

Meine Meinung
Meiner Meinung nach, klingt der Klappentext des Buches welches unter meinen lieben Bloggerfreundinnen schon für viele heiße Diskussionen gesorgt hat nicht besonders ansprechend. Aber da ich quasi zum Kauf überredet worden bin und ich dem Buch eine Chance geben wollte habe ich es gekauft und heute dann, mit hohen Ansprüchen, aus seiner Folie befreit und sogleich gelesen. Und da wären wir, mitten im Leben von Rose Madison deren Mutter, welche an Krebs gestorben ist, ihr eines ihrer berühmten Survival Kits geschenkt hat. Rose ist todtraurig über den Verlust ihrer geliebten Mutter und genau wie der Rest ihrer Familie zieht sie sich immer mehr aus dem öffntlichen Leben zurück, bis sie sich mit Will, dem Gärtner der Familie anfreundet und sich dann in ihn verliebt. Will ist anders. Anders als Rose’s Ex, Chris. Er ist zurückhaltend, denn auch er hat einen großen Verlust erlitten mit dem er zu kämpfen hat. Will hilft Rose bei den einzelnen Aufgaben die ihr ihre Mutter „aufgetragen“ hat und durch ihn findet Rose wieder zu ihren Freunden und einem relativ normalen Leben. Bis sie ein weiterer Schicksalsschlag trifft und plötzlich ihr mühsam aufgebautes Leben wieder am Seidenen Faden hängt.
Mehr möchte ich euch auch gar nicht erzählen aber ich bin sicher nicht die einzige die sich hier an Weil ich Layken liebe erinnert fühlt, oder?
Mit Rose und Will, wie auch mit den anderen Charakteren kam ich eigentlich recht gut klar und habe ihre Handlungen zumindest meistens verstehen können. Doch die hohen Ansprüche die ich an das Buch hatte haben sich leider nicht ganz erfüllt. Das liegt aber garantiert nicht an der Geschichte, denn die ist wirklich großartig, sondern eher an mir. Ich konnte nie so richtig eintauschen, denn es waren immer Zweifel und Vergleiche gegenüber WiLl, beziehungsweise ein Zwang da der mir das Buch nie richtig schmackhaft machen konnte. So ging es mir aber auch schon bei Die Tribute von Panem.
Und deshalb muss ich meine Unicorns leider enttäuschen, es würde anders nicht wirklich einer richtigen Rezension entsprechen, und gebe dem Buch gute 4,5 von 5

Kommentare:

  1. Ich kann dazu ja nichts sagen, da ich es noch nicht gelesen habe, aber ich habe auch Angst, dass ich mit zu hohen Ansprüchen an das Buch rangehe :/ Liebst, Emme ♥

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich hasse das irgendwie. Also nicht, dass es mir empfohlen wurde, sondern dass ich Bücher die mega toll sein sollen nie so schätze wie andere. Es gibt nur ein paar Ausnahmen wie zum Beispiel TFIOS *_* Aber da geht es ja nicht anders..;)

      Liebst, Lea ♥

      Löschen
  2. Argh! Das will ich auch unbedingt noch lesen!
    LG Celine ★彡

    AntwortenLöschen
  3. Deine Rezi macht mich jetzt irgendwie nur noch neugieriger auf das Buch, steht schon seit einiger Zeit auf der Wunschliste, glaub ich sollte das bald mal in Angriff nehmen um zu wissen was ich davon halten werde ;)

    Liebste Grüße
    Juliana

    AntwortenLöschen

Danke für dein Kommentar ♥
Ich werde versuchen es schnellstmöglich zu beantworten!